Auf­ruf der Sena­to­rin­nen und Sena­to­ren der Deut­schen Natio­nal­stif­tung zur Euro­pa­wahl

Auf­ruf der Sena­to­rin­nen und Sena­to­ren der Deut­schen Natio­nal­stif­tung zur Euro­pa­wahl

Zum ers­ten Mal in ihrer Geschich­te ruft die Deut­sche Natio­nal­stif­tung zu einer Wahl auf. Die Gründer der Stif­tung – Hel­mut Schmidt gemein­sam mit Per­sön­lich­kei­ten aus ver­schie­de­nen Par­tei­en und gesell­schaft­li­chen Grup­pie­run­gen – woll­ten sich dafür ein­set­zen, „dass das geein­te Deutsch­land einen ...
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Pro­fil

Ver­wur­zelt im Sauer­land, zuhau­se in Deutsch­land – als über­zeug­ter Euro­pä­er.

Am 11. Novem­ber 1955 wur­de Fried­rich Merz im öst­li­chen Sauer­land gebo­ren, wo er auf­wuchs und bis heu­te ger­ne lebt. Er ist ver­hei­ra­tet und Vater von drei erwach­se­nen Kin­dern.

Poli­tisch enga­giert sich Fried­rich Merz seit über 45 Jah­ren mit gro­ßer Lei­den­schaft. Nach sei­nem Jura-Stu­di­um in Bonn und der anschlie­ßen­den Arbeit für einen Ver­band ver­trat er sei­ne Hei­mat von 1989 bis 1994 im Euro­päi­schen Par­la­ment und im Anschluss dar­an bis 2009 im Deut­schen Bun­des­tag. Dort war er unter ande­rem von 2000 bis 2002 Vor­sit­zen­der der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on.

Nach zwan­zig­jäh­ri­ger Par­la­ments­zu­ge­hö­rig­keit woll­te er sich nach der Bun­des­tags­wahl 2009 wie­der stär­ker sei­nem erlern­ten Beruf als Rechts­an­walt wid­men. Lei­den­schaft und Inter­es­se an der Poli­tik sind immer geblie­ben, doch der Per­spek­tiv­wech­sel der ver­gan­ge­nen Jah­re hat sei­nen Blick auf die Poli­tik geschärft.

Zum Lebens­lauf

Am 11. November 1955 wurde er in Brilon geboren, wo er aufwuchs. Er lebt seit 1994 mit seiner Frau in Arnsberg. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Rechts- und Staatswissenschaften. Mit seiner Frau Charlotte ist er seit über 20 Jahren verheiratet. Zusammen haben sie zwei Töchter und einen Sohn.

1972 wurde er mit 17 Jahren Mitglied der CDU. Sein politisches Interesse an Europa führte ihn 1989 in das Europäische Parlament. Bei der Bundestagwahl 1994 kandidierte er erfolgreich für den Wahlkreis Hochsauerland. Bis 2009 war er Mitglied des Deutschen Bundestags und unter anderem von 2000 bis 2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Seine Tätigkeit als Rechtsanwalt hat er nie aufgegeben. Dies sicherte ihm eine berufliche Unabhängigkeit. Begonnen hat er 1986 als Referent beim Bundesverband der Chemischen Industrie (VCI) in Bonn. Seit 2005 ist er in der Anwaltskanzlei Mayer Brown LLP. Zudem ist er Mitglied in fünf Aufsichts- bzw. Verwaltungsräten.

Gemeinsam mit seiner Frau Charlotte hat Friedrich Merz 2005 eine Stiftung ins Leben gerufen, die junge Menschen bei Bildung und Ausbildung unterstützt, insbesondere Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien.

2009 hat ihn die Atlantik-Brücke zu ihrem Vorsitzenden gewählt, die sich für Multilateralismus, offene Gesellschaften und den freien Handel einsetzt.