Friedrich Merz

Aufbruch und
Erneuerung

Kandidatur


Die CDU hat aus gutem Grund und erfolgreich die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland maßgeblich gestaltet. Wir Christdemokraten haben es als Partei der bürgerlichen Mitte immer wieder geschafft, eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler von unseren Positionen zu überzeugen, auszugleichen, zu bündeln und Brücken zu bauen. Doch seit einigen Jahren schwindet der Rückhalt der CDU, wie sich zuletzt bei vielen Wahlen gezeigt hat.

Als Partei müssen wir darauf reagieren, indem wir unsere Inhalte und unseren Stil auf den Prüfstand stellen. Wir brauchen Aufbruch, Erneuerung und ein wieder erkennbareres Profil.

Auf dem Bundesparteitag am 7./8. Dezember wird Angela Merkel nach 18 Jahren nicht wieder für das Amt der Bundesvorsitzenden kandidieren. Ihr gebührt Anerkennung, Dank und Respekt für ihren Einsatz für die CDU Deutschlands.

Ich habe mich entschlossen, für den Bundesvorsitz der CDU Deutschlands zu kandidieren. Dem Kreisverband meiner Heimat Hochsauerland danke ich, dass er mich zur Kandidatur einstimmig nominiert hat.

Mein Ziel ist es, dass sich die CDU auf ihren Markenkern konzentriert. Als Volkspartei der Mitte müssen wir klar machen, dass wir auf Grundlage unserer wirtschaftsliberalen, wertkonservativen und sozial orientierten Wurzeln zukunftsfähige Politik machen.

Nötig ist keine neue CDU, doch eine Partei mit klarerem Profil. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass sich am linken und rechten Rand unserer Demokratie Parteien in den Landtagen und auch im Bundestag etablieren, die die Gesellschaft spalten. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Wählerinnen und Wähler aus Frust oder Enttäuschung über die etablierten Parteien von populistischen Bewegungen verführen lassen.

Hier hilft keine Wählerbeschimpfung, sondern wir müssen gesellschaftliche Diskussionen offen angehen und Lösungen finden, die von der breiten Mehrheit der Menschen in unserem Land mitgetragen werden. Dies muss der Anspruch der Christlich Demokratischen Union Deutschlands als Volkspartei der Mitte sein. Und dafür kandidiere ich.

Wir müssen jetzt beginnen, andere Akzente zu setzen, damit die CDU im kommenden Jahr bei Landtagswahlen und der Wahl zum Europäischen Parlament wieder bessere Ergebnisse erzielt.

Ich will einen Beitrag leisten, damit die CDU wieder den Anspruch verwirklichen kann, die Volkspartei in der gesellschaftlichen Mitte Deutschlands und damit ein Stabilitätsanker unserer Demokratie zu sein. Mit diesem Anspruch trägt die CDU nicht nur Verantwortung für Politik in Deutschland, sondern auch für Europa und in der Welt.

Aktuelles



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Veranstaltungen



Regionalkonferenz Seebach

21. November 2018

Regionalkonferenz der CDU-Landesverbände Thüringen und Hessen

Ort: Seebach, Klubhaus Seebach

Regionalkonferenz Halle (Saale)

22. November 2018

Regionalkonferenz der CDU-Landesverbände Sachsen und Sachsen-Anhalt

Ort: Halle, Halle Messe

Bundesdelegiertenversammlung der Senioren-Union

22./23. November 2018

17. Bundesdelegiertenversammlung der Senioren-Union der CDU Deutschlands

Ort: Magdeburg

Regionalkonferenz Böblingen

27. November 2018

Regionalkonferenz des CDU-Landesverbandes Baden-Württemberg

Ort: Böblingen, Kongresshalle Böblingen

Profil


Verwurzelt im Sauerland, zuhause in Deutschland – als überzeugter Europäer.

Am 11. November 1955 wurde Friedrich Merz im östlichen Sauerland geboren, wo er aufwuchs und bis heute gerne lebt. Er ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.

Politisch engagiert sich Friedrich Merz seit über 45 Jahren mit großer Leidenschaft. Nach seinem Jura-Studium in Bonn und der anschließenden Arbeit für einen Verband vertrat er seine Heimat von 1989 bis 1994 im Europäischen Parlament und im Anschluss daran bis 2009 im Deutschen Bundestag. Dort war er unter anderem von 2000 bis 2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Nach zwanzigjähriger Parlamentszugehörigkeit wollte er sich nach der Bundestagswahl 2009 wieder stärker seinem erlernten Beruf als Rechtsanwalt widmen. Leidenschaft und Interesse an der Politik sind immer geblieben, doch der Perspektivwechsel der vergangenen Jahre hat seinen Blick auf die Politik geschärft.


Zum Lebenslauf

Am 11. November 1955 wurde er in Brilon geboren, wo er aufwuchs. Er lebt seit 1994 mit seiner Frau in Arnsberg. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Rechts- und Staatswissenschaften. Mit seiner Frau Charlotte ist er seit über 20 Jahren verheiratet. Zusammen haben sie zwei Töchter und einen Sohn.

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1972 wurde er mit 17 Jahren Mitglied der CDU. Sein politisches Interesse an Europa führte ihn 1989 in das Europäische Parlament. Bei der Bundestagwahl 1994 kandidierte er erfolgreich für den Wahlkreis Hochsauerland. Bis 2009 war er Mitglied des Deutschen Bundestags und unter anderem von 2000 bis 2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

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Seine Tätigkeit als Rechtsanwalt hat er nie aufgegeben. Dies sicherte ihm eine berufliche Unabhängigkeit. Begonnen hat er 1986 als Referent beim Bundesverband der Chemischen Industrie (VCI) in Bonn. Seit 2005 ist er in der Anwaltskanzlei Mayer Brown LLP. Zudem ist er Mitglied in fünf Aufsichts- bzw. Verwaltungsräten.

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Gemeinsam mit seiner Frau Charlotte hat Friedrich Merz 2005 eine Stiftung ins Leben gerufen, die junge Menschen bei Bildung und Ausbildung unterstützt, insbesondere Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien.

2009 hat ihn die Atlantik-Brücke zu ihrem Vorsitzenden gewählt, die sich für Multilateralismus, offene Gesellschaften und den freien Handel einsetzt.

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