Liebe Unter­stützerin­nen,
liebe Unterstützer,

inner­halb weniger Tage sind erneut unschuldige Men­schen Opfer eines islamistis­chen Ter­ro­ran­griffs gewor­den. Die Bilder aus Wien haben uns zu Beginn der Woche geschockt, Paris, Niz­za, Dres­den waren die Tatorte in den Tagen davor. Es sind immer wieder diesel­ben Muster: Ange­bliche Einzeltäter mor­den wahl­los im religiösen Furor Frauen, Homo­sex­uelle, Chris­ten in der Kirche, wen sie ger­ade antr­e­f­fen. Aber sie sind keine Einzeltäter, sie kom­men aus einem Umfeld, das sie radikalisiert und das sie ans­tiftet. Sie sind den Sicher­heits­be­hör­den in der Regel bekan­nt, und trotz­dem kön­nen sie sich Waf­fen besor­gen und ihre schreck­lichen Tat­en bege­hen. In Berlin und ander­swo tanzen ihre Glaubens­brüder dann auf den Straßen und skandieren „Allahu Akbar“. Wie lange wollen wir uns das eigentlich noch gefall­en lassen?

Präsi­dent Emanuel Macron hat in dieser Woche erneut dazu aufgerufen, in Europa gemein­sam Kon­se­quen­zen zu ziehen aus dieser Bedro­hung unser­er Frei­heit. Bun­deskan­zler Sebas­t­ian Kurz sieht eben­falls die drin­gende Notwendigkeit zu han­deln. Deutsch­land, Frankre­ich und Öster­re­ich soll­ten jet­zt vor­ange­hen und konkrete Vorschläge unter­bre­it­en, wie wir diesen um sich greifend­en islamistis­chen Ter­ror ener­gisch und kon­se­quent zurück­drän­gen. Die Bewe­gungs­frei­heit der iden­ti­fizierten „Gefährder“ muss in ganz Europa eingeschränkt wer­den, der Fah­n­dungs­druck muss mas­siv erhöht wer­den, die Struk­turen müssen aufgek­lärt und überwacht wer­den. Den Islamver­bän­den und Moscheev­ere­inen muss ein klares Sig­nal gegeben wer­den: Sie sind bei uns willkom­men, aber wir erwarten ein unzwei­deutiges Beken­nt­nis zu unserem Rechtsstaat und zur auss­chließlichen Gel­tung unser­er Recht­sor­d­nung. Wir brauchen eine Kon­trolle darüber, welche Imame in Europa tätig sind und wer den Bau der Moscheen finanziert. Wer zum Hass und zu Gewalt­tat­en aufruft, muss unser Land ver­lassen und zugle­ich jedes Aufen­thalt­srecht in Europa ver­lieren. Und zugle­ich ver­di­enen die muti­gen Män­ner mus­lim­is­chen Glaubens, die den angeschosse­nen Polizeibeamten am Mon­tagabend unter eigen­er Lebens­ge­fahr gerettet haben, unsere höch­ste Anerken­nung und unseren großen Respekt. So kön­nen wir zeigen, dass wir keinen Unter­schied machen zwis­chen den Reli­gio­nen, wohl aber zwis­chen unser­er Frei­heit und den Ver­brechen ver­wirrter Fanatik­er und ihren Anstiftern.

Wenn uns die Eindäm­mung des islamistis­chen Ter­rors nicht gelingt, dann gefährden wir das Leben viel­er weit­er­er unschuldiger Men­schen. Und wir wer­den dann auch bald die Reise­frei­heit im Bin­nen­markt und im Schen­gen-Raum nicht aufrecht erhal­ten kön­nen. Europa ste­ht vor ein­er Bewährungsprobe.

Ich wün­sche Ihnen trotz allem ein schönes Wochenende.

Ihr
Friedrich Merz

Abonnieren.

Abonnieren Sie die #MerzMail und erhalten Sie sie exklusiv jeden Montag und Freitag – einen Tag früher als auf der Webseite – per E-Mail.

Unterstützen.

#MERZMAIL

Sie möchten Friedrich Merz bei seiner Kandidatur um den Vorsitz der CDU Deutschlands unterstützen? Dann abonnieren Sie die #MerzMail und erhalten Sie per E-Mail regelmäßig Informationen zu aktuellen politischen Themen.

SPENDE

Unterstützen Sie mit Ihrer Spende die CDU im Hochsauerlandkreis: