Liebe Unter­stützerin­nen,
liebe Unterstützer,

mit Coro­na und den Ein­schränkun­gen unseres All­t­ags machen wir vielfältige neue Erfahrun­gen, im Guten wie im Schlecht­en. Zu den guten Erfahrun­gen zählen die Vide­o­for­mate für Kon­feren­zen und Besprechun­gen – For­mate, die es schon lange vorher gab, die wir aber jet­zt erst richtig zu nutzen wis­sen. Vor allem das Arbeit­en von zu Hause aus hat dadurch einen ganz anderen Stel­len­wert bekommen.

Das Home­of­fice kann die per­sön­lichen Begeg­nun­gen am Arbeit­splatz nicht erset­zen, aber es eröffnet Möglichkeit­en, Beruf und Fam­i­lie bess­er miteinan­der zu vere­in­baren. Wir soll­ten dabei nicht überse­hen, dass Home­of­fice auch zu neuen Belas­tun­gen für junge Fam­i­lien führen kann, wenn sie auf engem Raum leben. Vor allem junge Frauen sind davon zu oft betrof­fen. Aber ins­ge­samt über­wiegen die Vorteile. Home­of­fice wird auch nach Coro­na weit mehr als in der Ver­gan­gen­heit unseren beru­flichen All­t­ag bestimmen.

Ein typ­is­ch­er Reflex von Teilen der Poli­tik auf solche Entwick­lun­gen ist regelmäßig der Ruf nach ein­er geset­zlichen Regelung. Aber muss aus der Nutzung des Home­of­fice gle­ich ein Recht­sanspruch wer­den? Brauchen wirk­lich alle Arbeit­nehmerin­nen und Arbeit­nehmer einen geset­zlichen Anspruch – Arbeit­nehmer in der Pro­duk­tion genau­so wie die Pro­jek­tlei­t­erin eines Dien­stleis­tung­sun­ternehmens? Alles über einen Kamm, jed­er 24 Tage im Jahr? Oder kön­nten wir nicht aus­nahm­sweise ein­mal den Unternehmen und den Beschäftigten ver­trauen, dass sie das in ihrem Ver­ant­wor­tungs­bere­ich schon eigen­ver­ant­wortlich vernün­ftig regeln?

Jedes gut geführte Unternehmen wird aus eigen­em Inter­esse so viel Home­of­fice anbi­eten wie möglich. Frei­willige Vere­in­barun­gen haben sich bewährt. Ein geset­zlich­er Anspruch dage­gen muss überwacht wer­den, schafft wieder ein­mal unnötige zusät­zliche Bürokratie und führt zu neuen Stre­it­igkeit­en vor den Arbeits­gericht­en. Deutsch­land ächzt schon jet­zt unter der Last von Geset­zen und Verord­nun­gen, die kein­er mehr alle ken­nt, und ein­er Ver­wal­tung, die deshalb kaum noch Zeit find­et, sich auf die wirk­lich wichti­gen Auf­gaben zu konzen­tri­eren. Ein Recht­sanspruch auf Home­of­fice ist unnötig und über­flüs­sig. Und die Qual­ität der Poli­tik bemisst sich nicht allein an der Zahl der Geset­ze und Verord­nun­gen, die sie jede Woche neu produziert.

Ich wün­sche Ihnen eine gute Woche.

Ihr
Friedrich Merz

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