Liebe Unter­stützerin­nen,
liebe Unterstützer,

die Nachricht­en der let­zten Tage über sprung­haft steigende Infek­tion­szahlen mit dem Coro­na-Virus begleit­en uns in die Herb­st­fe­rien, die jet­zt in vie­len Bun­deslän­dern begin­nen. Erneut gibt es erhe­bliche Ein­schränkun­gen für Reisende, für den Hotel- und Gast­stät­ten­bere­ich, für pri­vate Feiern. Wir alle spüren, dass die Men­schen anges­pan­nt sind, dass die Belas­tun­gen als zunehmend unan­genehm emp­fun­den wer­den. Die Wirtschaft lei­det weit­er und in eini­gen Branchen sog­ar zunehmend unter Coro­na. Vor allem die Ver­anstal­tungs­branche ste­ht vor weit­eren schw­eren Wochen und Monaten.

In ein­er solchen Lage muss die Poli­tik ver­ant­wor­tungsvoll und mit Augen­maß führen. Die Bun­desregierung steuert vor allem den Prozess der Koor­dinierung aller Maß­nah­men mit den Bun­deslän­dern. Viel mehr kann sie nicht tun, denn auch für die Durch­führung von Bun­des­ge­set­zen sind in der Regel die Län­der zuständig. Unser Föder­al­is­mus hat Stärken, er zeigt in der Krise aber auch seine Schwächen. Vor allem in den Regio­nen unseres Lan­des, in denen Bun­deslän­der aneinan­der gren­zen, stoßen unter­schiedliche Regeln für pri­vate Feiern, Hotelbe­suche und Beein­träch­ti­gun­gen des All­t­ags etwa in den Schulen zu Recht auf Unver­ständ­nis in der Bevölkerung.

Wir wer­den gle­ich­wohl mit solchen Unvol­lkom­men­heit­en noch eine ganze Weile leben müssen. Die Hoff­nung auf einen Impf­stoff bleibt, aber das wird dauern. Stellen wir uns darauf ein, noch län­gere Zeit mit dem Virus und allen Beglei­tum­stän­den umge­hen zu müssen.

Vielle­icht gibt uns allen ein wenig Zuver­sicht, dass wir in Deutsch­land im inter­na­tionalen Ver­gle­ich immer noch mit die ger­ing­sten Infek­tion­szahlen und vor allem eine der niedrig­sten Ster­ber­at­en haben. Die ange­ord­neten Maß­nah­men wirken – und wenn sie unver­hält­nis­mäßig sind, greifen unsere Ver­wal­tungs­gerichte immer wieder kor­rigierend ein. Im Ergeb­nis kön­nen wir fes­thal­ten: Deutsch­land ist bis jet­zt gut durch die Krise gekom­men. Große Teile der Bevölkerung ste­hen im Grund­satz hin­ter den Entschei­dun­gen der Bun­desregierung und der Lan­desregierun­gen, unser poli­tis­ches Per­son­al genießt Ver­trauen. Darauf kommt es auch in näch­ster Zeit an. Wir haben unverän­dert die Chance, aus der Krise gut her­auszukom­men. Es wird aber länger dauern, als wir noch zu Beginn der Pan­demie gehofft haben.

Ich wün­sche Ihnen trotz aller Ein­schränkun­gen ein schönes Wochenende.

Ihr
Friedrich Merz

Abonnieren.

Abonnieren Sie die #MerzMail und erhalten Sie sie exklusiv jeden Montag und Freitag – einen Tag früher als auf der Webseite – per E-Mail.

Unterstützen.

#MERZMAIL

Sie möchten Friedrich Merz bei seiner Kandidatur um den Vorsitz der CDU Deutschlands unterstützen? Dann abonnieren Sie die #MerzMail und erhalten Sie per E-Mail regelmäßig Informationen zu aktuellen politischen Themen.

SPENDE

Unterstützen Sie mit Ihrer Spende die CDU im Hochsauerlandkreis: