Liebe Unter­stützerin­nen,
liebe Unterstützer,

es wird immer deut­lich­er, dass sich unsere Gesellschaft endlich aus dem Lock­down her­ausar­beit­en will. Armin Laschet hat recht, wenn er sagt: „Wir kön­nen unser ganzes Leben nicht nur an Inzi­den­zw­erten abmessen.“ Es trage nicht auf Dauer, „die Bürg­er wie unmündi­ge Kinder zu behan­deln.“ Genau dieses Gefühl hat aber eine zunehmend große Zahl von Men­schen in unserem Land, und die Zahl der Pressekon­feren­zen in Berlin ste­ht mit­tler­weile in einem umgekehrten Ver­hält­nis zum Wert der Erken­nt­nis, den es daraus zu gewin­nen gibt. Auch die Dauer­präsenz einiger Mit­glieder der Bun­desregierung in immer wieder den gle­ichen Talk­shows kor­re­spondiert nicht mit dem Grad der Erledi­gung der Auf­gaben, die ihnen in ihrem jew­eili­gen Auf­gaben­bere­ich gestellt sind.

Schulen und Museen wieder öff­nen – jetzt!

Nach­dem das Infek­tion­s­geschehen nun etwas zurück­ge­ht und vor allem immer deut­lich­er wird, wo die Ansteck­ungsrisiken liegen und wo nicht, kann und muss in den näch­sten Tagen damit begonnen wer­den, Schritt für Schritt zu einem einiger­maßen nor­malen Leben zurück­zukehren. Ich habe mich an dieser Stelle immer wieder dafür einge­set­zt, damit so schnell wie möglich in den Kitas und Schulen zu begin­nen. Die Lage in vie­len Fam­i­lien ist mit­tler­weile wirk­lich prekär, nicht allein im wirtschaftlichen Sinne, son­dern mehr noch durch die seel­is­che und kör­per­liche Belas­tung der Eltern und der Kinder. Und wenn die Frisöre in eini­gen Tagen wieder öff­nen dür­fen, dann schlage ich vor, auch die Museen als erste von den kul­turellen Ein­rich­tun­gen des Lan­des wieder zu öff­nen, und zwar jet­zt. Wenn die Begren­zung auf zwei Per­so­n­en oder Per­so­n­en aus dem­sel­ben Haushalt eben­so einge­hal­ten wird wie ein vernün­ftiges Hygien­ekonzept, dann geht von Muse­ums­be­suchen kein­er­lei, wirk­lich kein­er­lei zusät­zlich­es Infek­tion­srisiko aus. Es wer­den dadurch wed­er Men­schen­massen in die Innen­städte strö­men noch S- und U‑Bahnen über­füllt sein. Aber die Museen geben den Men­schen Kun­st und Kul­tur wenig­stens in diesem Teil unseres kul­turellen Lebens zurück. Muse­ums­be­suche ermöglichen ein wenig Ablenkung und Abwech­slung von den großen Ein­schränkun­gen der let­zten Monate. Es gibt keinen Grund mehr, die Wiederöff­nung der Museen noch weit­er hinauszuzögern.

Und so muss es weit­erge­hen, auch mit ein­er aus­for­mulierten Per­spek­tive für die näch­sten Wochen und Monate. Ja, das Virus ist noch nicht besiegt. Wir wer­den weit­er umsichtig und rück­sichtsvoll bleiben müssen. Aber wenn sich der bere­its mess­bare Ver­trauensver­lust der Men­schen in die han­del­nden poli­tis­chen Akteure nicht ras­ant beschle­u­ni­gen soll, dann müssen sehr bald die Hoff­nung und die Zuver­sicht zurück­kehren, dass wir mit den ersten Anze­ichen eines begin­nen­den Früh­lings auch die langsame Nor­mal­isierung unseres frei­heitlichen Lebens verbinden dür­fen. Das wün­sche ich Ihnen und uns allen an diesem ersten früh­ling­shaften Woch­enende des Jahres 2021!

Her­zlich

Ihr
Friedrich Merz

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