Liebe Unter­stützerin­nen,
liebe Unterstützer,

mor­gen jährt sich der Tag, an dem der Ver­trag über die Deutsche Ein­heit in Kraft trat, nun schon zum 30. Mal. Der Jahrestag der Ein­heit unseres Lan­des ist ein guter Anlass, diese erste #Merz­Mail an Sie zu schreiben. Mein Newslet­ter wird von nun an zwei Mal wöchentlich erscheinen. Ich freue mich, dass Sie dabei sind.

Im kollek­tiv­en Gedächt­nis unseres Lan­des verblasst die Zeit der Teilung immer mehr. Die Zahl der­er, die Mauer, Stachel­draht und Schießbe­fehl noch miter­lebt und im Osten miter­lit­ten haben, wird von Jahr zu Jahr klein­er. Dies alles ist ein Grund zur Freude und zur Dankbarkeit.

Die Zeit der Wiedervere­ini­gung war begleit­et von der Gewis­sheit, dass Demokratie und Mark­twirtschaft nun endgültig nicht mehr aufzuhal­ten seien. Fran­cis Fukuya­ma schrieb über das „Ende der Geschichte“, darüber, dass nun auf dieser Welt alle grund­sät­zlichen Entschei­dun­gen getrof­fen seien, die Welt des 21. Jahrhun­derts eine Welt des Friedens, der Frei­heit und der Mark­twirtschaft wer­den wird. Heute wis­sen wir: In dieser Ein­schätzung und auch in dieser Hoff­nung haben wir uns geir­rt. Nicht nur Ter­ror­is­mus und regionale Kon­flik­te beherrschen unsere Zeit, auch die alten Gegen­sätze zwis­chen frei­heitlichen und autoritären poli­tis­chen Sys­te­men brechen wieder auf. Rus­s­land ent­fer­nt sich immer weit­er von ein­er „lupen­reinen“ Demokratie, die es ohne­hin nie war, und Chi­na geht den Weg in eine Dik­tatur marx­is­tisch-lenin­is­tis­ch­er Prä­gung kon­se­quent weit­er. Selb­st inner­halb der west­lichen Staatenge­mein­schaft sind wir uns über die Grund­la­gen unser­er demokratis­chen Ord­nung nicht mehr einig. Die zunehmend dys­funk­tionale Demokratie in den USA und „illib­erale“ Demokra­tien im Osten der Europäis­chen Union stellen Dinge in Frage, die wir seit 1990 als unstre­it­ig und erledigt betra­chtet haben.

Diese poli­tis­chen Entwick­lun­gen haben Fol­gen auch für uns: Wir wer­den die Grund­la­gen unser­er offe­nen und lib­eralen Gesellschaften wieder mehr disku­tieren und auch vertei­di­gen müssen. Das ist kein Grund zum Pes­simis­mus, im Gegen­teil: Ger­ade am 30. Jahrestag der Deutschen Ein­heit kön­nen und dür­fen wir zuver­sichtlich sein, dass es uns gelingt, die Über­legen­heit von Demokratie und Mark­twirtschaft für ein men­schlich­es und soziales Miteinan­der in Deutsch­land und Europa auch in Zukun­ft gut zu begrün­den und die Mehrheit unser­er Bevölkerung dafür zu gewinnen.

Ich wün­sche Ihnen ein schönes Feiertagswochenende!

Ihr
Friedrich Merz

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